DE | EN

Optimierung der Umtrageeinrichtungen für den muskelbetriebenen Wassertourismus (Action C 2)

Durch diese Maßnahme des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Koblenz werden die Umtragemöglichkeiten für den muskelbetriebenen Wassertourismus im Bereich der Staustufen Ahl und Limburg geprüft und optimiert. Unter direkter Einbeziehung der Nutzer (Ruderer, Kanu- und Kajakfahrer) sollen benutzerfreundliche und sichere Umtragemöglichkeiten und somit Alternativen zur Staustufenquerung außerhalb der Schleusungszeiten (Betriebszeiten) entstehen.

Die Ein- und Ausstiegsstellen zum Umtragen kleinerer Sportboote an der Staustufe Ahl sind einfache Treppenkonstruktionen und erfahrungsgemäß mit einer umständlichen Benutzung verbunden. An beiden Einsetzstellen fehlt eine vorgelagerte Plattform, die den Umtragevorgang deutlich vereinfachen könnte. Die bestehenden Umtragestellen in Limburg werden aufgrund des langen und beschwerlichen Fußweges kaum bzw. nicht genutzt.

Durch die geplante Erneuerung und örtliche Verlegung der bestehenden Umtrageeinrichtungen soll eine bessere Nutzbarkeit für den muskelbetriebenen Wassersport erreicht werden. Die Verwendung natürlicher Baustoffe ermöglicht eine naturnahe Gestaltung und bessere Integration in das bestehende Gelände.

Bestehende Umtrageeinrichtung an der Staustufe Ahl (Quelle: WSA Koblenz)
Beispiel für eine benutzerfreundliche Bootsrampe an der Lahn (Quelle: WSA Koblenz)